Der Arapaima steht in freier Wildbahn unter Schutz, und dennoch findet sich sein Fleisch auf einigen der besten Tische der Welt. Die Antwort auf dieses Ratsel ist die Aquakultur. Den paiche in seinem Ursprungsgebiet zu zuchten, ermoglicht es, diesen Fisch legal, nachhaltig und das ganze Jahr uber anzubieten.
Ein Fisch, der fur die Zucht geschaffen ist
Nur wenige Arten passen sich der Aquakultur so naturlich an wie der Arapaima gigas. Sein Wachstum ist in den ersten Jahren bemerkenswert schnell, er gedeiht in warmwassrigen Amazonasbecken, und da er zum Atmen an die Oberflache steigt, toleriert er Bedingungen, die andere Fische unter Stress setzen wurden. Bei Amazonian Reserve ist der Kreislauf innerhalb unserer eigenen Farm geschlossen. Wir halten unsere Zuchttiere, schlupfen unsere eigenen Jungfische, ziehen sie mit selbst produziertem Futter auf und verzichten vollstandig auf Antibiotika.
Was die Vorschriften besagen
Der Arapaima ist seit Jahrzehnten in Anhang II des CITES eingetragen, was bedeutet, dass der internationale Handel nur mit Ausfuhrgenehmigungen des Herkunftslandes zulassig ist. Gezuchteter paiche erfullt die erforderlichen Bedingungen, wenn der Betrieb nachweisen kann, dass seine Fische gehalten und nicht gefangen wurden. Jede Lieferung von Amazonian Reserve wird von den entsprechenden CITES-Dokumenten und einer luckenlos dokumentierten Ruckverfolgbarkeit vom Becken bis zum Hafen begleitet.
Weniger Druck auf den Fluss
Jeder gezuchtete paiche auf einem Teller ist ein Fisch, der dem Fluss nie entnommen wurde, und die Wildpopulation erholt sich seit Jahren dort, wo der Schutz greift. Die Farm bietet der Region zudem eine Wirtschaft, die den Wald stehen lasst, Arbeitsplatze, die von sauberem Wasser abhangen statt von gerodetem Land. Selbst die Haut findet als Exotikleder eine Verwendung, sodass vom Fisch kaum etwas verschwendet wird. Naturschutz, den man auf den Teller bringen kann, ist kein Slogan. So funktioniert das Modell.